Krankenpflege und Gesundheitspflege
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Krankenpflege

Krankenpflege - viele Menschen stellen sich unter diesem Berufsbild eine schlecht bezahlte, unangenehme und anstrengende Tätigkeit vor. Aber ist sie das auch? Fakt ist, dass diese Berufsrichtung viele verschiedene Fähigkeiten verlangt. Auf Organisationstalent, Zuverlässigkeit, Genauigkeit und nicht zuletzt eine moralisch und ethisch korrekte Orientierung darf bei der Einstellung von Pflegekräften nicht verzichtet werden. Es gilt also, in dieser Tätigkeit viele verschiedene Aspekte jederzeit zu bedenken und miteinander zu verknüpfen. Jeder ist einmal krank und legt großen Wert auf eine gute und vor allem eine erfolgreiche Behandlung. Von Pflegekräften umsorgt zu werden scheint einem in diesem Moment selbstverständlich. Aber welche Rolle spielt die Krankenpflege eigentlich? Sie ist das Fundament von Diagnose, Pflege, Behandlung und Nachsorge. Sie bildet die Basis, die allen anderen behandelnden Ärzten und Therapeuten ermöglicht, sich ausschließlich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren und erforderliche pflegerische Maßnahmen weiterzugeben. Auch bei der Kommunikation zwischen den Patienten und den Ärzten erweisen sich zuständige Pflegekräfte oft als sehr hilfreich. Eine Bessere Pflege hab die Patienten die in der PKV versichert sind.

Krankenpflege: Der Beruf Krankenpflege verlangt einem viel ab

Ein sehr großer Anspruch an Pflegekräfte wird im Bereich der psychischen Belastung und des Stresses gestellt. Es müssen regelmäßig sehr unschöne und sehr nahegehende Erfahrungen gemacht werden, mit denen man sich als Privatperson alleine auseinandersetzen können muss. Man arbeitet im Schichtdienst, muss ständig seine eigenen Schlafgewohnheiten ändern und anpassen. So hat man sicherlich eine mal mehr und mal weniger große eigene psychische und physische Belastung zu tragen, ist dabei allerdings weiterhin auch für eine gute Behandlung der Patienten verantwortlich. Oft ist eine sehr intime Behandlung und Pflege unumgänglich, auch hiermit muss man umgehen können. Man muss Vertrauen aufbauen aber Distanz wahren. Man sollte liebevoll sein, aber keine zu starke Bindung zulassen. Man soll Sicherheit geben aber keine Versprechungen machen. Der Alltag einer Pflegekraft ist gebunden an genaue Einhaltung von Terminen, Organisation, Überwachung und Beobachtung von Patienten, das Notieren und deuten erforderlicher Werte. Rücksprachen mit Ärzten, Kollegen, Patienten und deren Angehörigen gestalten die individuelle Behandlung. Dabei ist die alltägliche Pflege wie Hygiene, Ankleiden, der Gang zur Toilette und die Verpflegung bzw. das zubereiten von Speisen und noch nicht einmal das Reisen buchen, die den Patienten oft nur mit Hilfestellung oder gar nicht eigenständig möglich ist, nicht zu vergessen. Auch das Erkennen von Situationen und das teilweise erforderliche sofortige Handeln spielt eine große Rolle in dieser Berufsausbildung.

Krankenpflege: Das Berufsfeld Pflege ist vielseitig und die Rahmbedingungen sollten Freunde bringen

Die Bezahlung und der Schichtdienst sind Aspekte, die viele Menschen abschrecken, diesen Beruf zu erlernen. Das hat natürlich Folgen für den Nachwuchs in diesem Berufsfeld, allerdings auch für die schon tätigen Pflegekräfte. Oft sind diese überarbeitet, demotiviert und unzufrieden mit den Rahmenbedingungen ihres Berufes. Dabei ist nicht gesagt, dass man in einer solchen Position keine Möglichkeiten hat sich weiter zu bilden oder weiter zu entwickeln. Es werden oft interne Fortbildungen angeboten, um sich als Pfleger oder Pflegerin zu spezialisieren. Studiengänge wie zum Beispiel Pflegewissenschaften oder Pflegemanagement bieten weitere Fort- und Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der Pflege. Die Ausbildung im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege ist also durchaus ausbaufähig und bedeutet nicht unbedingt, dass man den Rest seines Berufslebens als "Krankenschwester" arbeiten wird. Auch wenn viele im Bereich der Pflege Tätige sagen, das sei ein sehr schöner Beruf und ihn ganz persönlich zu ihrer Berufung machen, werden sie in der Öffentlichkeit häufig kritisiert. Man sagt, man würde von ihnen teilweise schlecht behandelt, wie ein Stück auf dem Fließband. Ist das überhaupt diskutabel? Gibt es die Möglichkeit einer Verbesserung? In welchen Bereichen und wie weit sind Pflegekräfte überhaupt leistungsfähig? Welche Anforderungen kann und darf man an sie stellen? Welche Rolle spielt hierbei die Motivation, geprägt durch Arbeitszeiten und Vergütung? Das alles sind Fragen, die wohl noch lange aktuell bleiben werden und diskutiert werden müssen, denn die Krankenpflege gewährleistet eine Grundlage und Unterstützung für eines der wichtigsten Dinge im Leben - die Gesundheit. Es gibt nichts besseres als Gesund durchs Leben zu gehen. Krankheiten wie HNO Erkrankungen können ganz schön lästig sein, da sollte man froh sein, wenn man Gesund ist.